20 Mai 2007

Mach es wie die ermittelnden Behörden

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Das klingt nicht ermutigend. Dabei geht es um eine simple Hängeleuchte.

Leidet sie unter Höhenangst und darf deswegen nicht an die Decke? Hat sie eine Lichtallergie und sollte deswegen ausschließlich in Darkrooms installiert werden? Darf sie nur mit feinem französischen Atomstrom gefüttert werden? Neigt sie zu akuter sozialer Dysfunktionalität und duldet keine weiteren Lampen neben sich? ...?

Vorerst heißt es also weiter im Dunkeln tappen.

6 Zweitstimme(n):

21/5/07 08:13, Anonymous Oberbazille schreibt:

Scheißegal - let it swing!

 
21/5/07 09:43, Anonymous abundzu schreibt:

eine heiße spur: kerzen !

 
21/5/07 10:54, Blogger Oles wirre Welt schreibt:

Planung ist alles. Durst ist nichts.

 
21/5/07 15:39, Blogger ramses101 schreibt:

Max Goldt hat gesagt "Design ist, wenn Lampen leiden" - vielleicht haben wir es hier nur mit einem besonders fürsorglichen Designer zu tun?

 
21/5/07 21:29, Anonymous poodle schreibt:

Ohne jetzt belehrend wirken zu wollen, erlaube ich mir den Hinweis auf die exponierte Gesamtsituation von Tobias Grau. Er ist schließlich der Günter Grass unter den Lichtdesignern – dass das planungsintensiv wird, hätte ich Ihnen gleich sagen können. Wenn Sie was Planungsarmes bzw. gänzlich -befreites möchten, gilt immer noch: Alles in Obi!

 
21/5/07 22:52, Blogger kein einzelfall schreibt:

@kellnervirus: Stimmt. Die Erleuchtung lässt erfahrungsgemäß lang auf sich warten.

@abundzu: In der Tat ein sachdienlicher Hinweis. ;)

@ole: Weinführer, befiehl - wir folgen dir.

@ramses101: Sehr schöne Theorie. Zumal ich sicher bin, dass Herr Grau nichts dafür kann, dass er (ziemlich Achtziger, ist es nicht?) Designer ist und seine Geschöpfe deswegen gleichnamige Leuchten.

@poodle: Sehen Sie, das ist das Dilemma. Hören Sie mich bei Design laut Vade Retro wo nicht rufen, da doch denken, lösen Baumärkte genau denselben Effekt aus: Horden von kampfparkenden, übellaunigen und schlecht angezogenen Menschen, die mit ihrem Samstagvormittag nichts Besseres anzufangen wissen, als mit tonnenweisen Einkäufen, von denen man gar nicht wissen möchte, in welchen Behausungen sie landen, die Kassen zu verstopfen. Mal ehrlich: Welche Biberlampe ist es wert, dass man sein ansonsten sorgsam gehegtes Stückchen Rest-Humanismus aufs Spiel setzt?

 

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